Die Universität Mainz hat bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften im 7er-Rugby im spanischen Córdoba den siebten Platz belegt. Als Gewinner der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2009 hatte sich die Mannschaft in diesem Jahr als deutscher Vertreter für das Turnier qualifiziert.
Uni Mainz bei Europäischen Hochschulmeisterschaften
Die Johannes-Gutenberg Universität Mainz vertritt Deutschland bei den diesjährigen Europäischen Hochschulmeisterschaften im 7er Rugby im spanischen Córdoba. Durch den Gewinn der Deutschen Hoschulmeisterschaft 2009 qualifizierte sich die Mannschaft um Spielertrainer Phillip Hermann für die Europameisterschaften und wird nun vom 15.-18. Juli auf Gegner aus Spanien, Portugal, Frankreich, Großbritannien und Irland treffen.Die Teilnahme an den Europameisterschaften stellt den Höhepunkt der momentanen Entwicklung des Rugbysports an der Uni Mainz dar. Konnte man schon seit einiger Zeit stets auf eine gute Platzierung stolz sein, gelang im letzten Jahr sogar der Sieg der Deutschen Meisterschaft mit dem größten Teilnehmerfeld überhaupt – und dies im heimischen Mainz.
"Wir werden auf Universitäten wie Bristol und Dublin treffen, also auf Mannschaften aus traditonellen Rugbynationen, die wir natürlich als sehr stark einschätzen. Aber wir haben uns bestmöglich auf das Turnier vorbereitet und für uns steht ganz klar der Spaß und überhaupt die Möglichkeit, einmal bei den Europameisterschaften teilnehmen zu können, im Mittelpunkt", verweist Hermann auf das Olympische Motto.
Die Mainzer Studenten werden bereits am kommenden Montag nach Spanien reisen, um sich an das heiße Wetter zu gewöhnen – es sind Temperaturen über 40°C gemeldet. So kam die momentane Hitzewelle in Deutschland den Spielern bereits zugute; man konnte sich in den letzten Wochen in intensiven Konditionseinheiten wettkampfnah vorbereiten.
Nach dem offiziellen Empfang am Mittwoch ist Donnerstag der erste Turnierspieltag. Bis dahin werden auch etliche Fans der Mainzer in Córdoba angekommen sein.
Nach dem Abstieg aus der Zweiten Bundesliga wird der RCM in der kommenden Saison in der neu gegründeten dritten Liga Süd-West spielen. Die Neugründung haben die beteiligten Landesverbände aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen am Wochenende einstimmig beschlossen. Der RCM wird in der neuen Liga weiterhin gegen attraktive Gegner spielen. Insgesamt sind neun Mannschaften am Start, neben dem RCM sind dies Eintracht Frankfurt, BSC 1899 Offenbach, Heidelberger TV, RC Aachen, RC Bonn Rhein Sieg, TuS 95 Düsseldorf, FSV Trier-Tarforst und TSV 1846 Nürnberg.